Nachführ­strategien

Nachführstrategien der Steuerung

Standard-Nachführoption

Im Standard-Nachführmodus laufen horizontale Lamellen im rechten Winkel zur Sonnenstrahlprojektion nach. Vertikallamellen drehen mit dem Sonnenazimut und werden senkrecht zum HSA geführt.

Ist die betreffende Fassade nicht besonnt oder liegt keine direkte Bestrahlung vor, öffnen sich Lamellen maximal zur Tageslichtflutung. Dies stellt auch passive solare Einträge im Winter sicher.

Erweiterte Nachführoptionen

Je nach eingesetztem Lamellenmaterial werden Korrekturen zur Standard-Nachführung erforderlich.

  • Prismenlamellen setzen hochpräzise Nachführung voraus. Sie blenden das direkte Licht nur in einem sehr kleinen Winkelbereich aus
  • Photovoltaische Systeme reagieren bei partieller Verschattung mit hohen Ertragsverlusten. Nachführkorrektur stellt vollständige Solarzellenbestrahlung sicher
  • Nachführung nach dem Cut-Off-Winkel Prinzip, verbessern Durchsicht und Tageslichtqualität.
  • Bewegungsmuster lassen sich auch für beliebige Ausführungen von Fensterläden umsetzen. Je nach Shutter-Ausführung und Anforderungsprofil des Nutzers, resultieren für motorisch bewegte und gesteuerte Anlagen individuelle Automatisationsprofile
  • Einbeziehung von Fremdverschattung durch z.B. benachbarte Gebäude. Bei auftretender Fremdverschattung wird maximal zur Tageslichteinbringung geöffnet

Der modulare Steuerungsaufbau stellt sicher, dass von Kleinst- bis Großanlagen mit dem gleichen Steuerungskonzept ökonomisch gearbeitet werden kann. Selbst komplexeste und größte Fassaden mit unterschiedlichster Zonierung und Ausrichtungen sind nutzerfreundlich zu steuern.

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